Rücken und Gelenke wirkungsvoll behandeln | Grönemeyer Institut für Mikrotherapie

Rückenzentrum

Rückenzentrum: Wirbelsäule und Gelenke schnell und wirkungsvoll behandeln

Ärzte verschiedener Fachrichtungen erarbeiten ihren individuellen Therapieplan

Im Mittelpunkt unserer Arbeit im Rückenzentrum des Grönemeyer Institutes steht der einzelne Patient mit seinen individuellen Bedürfnissen, Beschwerden und seiner Geschichte. Damit wir Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen schnell und nachhaltig behandeln können, arbeiten wir mit mikrotherapeutischen Ansätzen sowie speziellen Verfahren der Schmerztherapie.

Interdisziplinär

In einem interdisziplinären Team, bestehend aus Radiologen, Schmerztherapeuten, Orthopäden, Neurochirurgen, Anästhesisten, Neurologen, Krankengymnasten sowie Osteopathen, wird das klinische Beschwerdebild analysiert. Wir erheben radiologische Befunde, wo es erforderlich ist. Gemeinsam entwickeln wir dann für die Patientin oder den Patienten einen individuellen Therapieplan, den wir ausführlich erläutern und besprechen. Die Diagnostik und die Therapien können meist am gleichen Tag beginnen.

"Micro is more"

Die Behandlung wird flankiert von physiotherapeutischen, traditionell chinesischen, orthopädischen, medikamentösen und anderen Verfahren. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Schmerzauslöser nach Möglichkeit direkt unter Einsatz minimal- und microinvasiver Maßnahmen zu behandeln. Wir handeln nach der Devise „micro is more“; der Behandlungspfad geht immer von leicht nach schwer.

Da wir eine ganzheitliche Behandlungsform verfolgen, haben wir unser mikrotherapeutisches Konzept aus 4 Säulen definiert:

  • Moderne klinische und radiologische Diagnostik unter Einbeziehung erfahrener Spezialisten aus der Schmerztherapie, Orthopädie, Neurochirurgie, Neurologie, Sportmedizin, Anästhesie und Radiologie.
  • Mikrotherapeutische Verfahren, die je nach Krankheitsbild sehr unterschiedlich aussehen werden.
  • Krankengymnastik im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe

 

Die fünf häufigsten Erkrankungen des Rückens

Jede Therapie sollte grundsätzlich von leicht nach schwer geplant werden um den Patienten so wenig wie möglich zu belasten. Eine Kombination von HighTech und Naturheilkunde bietet sich gerade bei chronischen Schmerzzuständen und auch nach Operationen an. Die Osteopathie und Physiotherapie begleitend zur invasiven Behandlung ist ein Muss jedes effektiven Schmerztherapieansatzes sowohl zur Beschleunigung der Heilung als auch zur Rehabilitation. Diese Methoden wirken vorbeugend und sollen Neuerkrankungen verhindern.

Trotz der neuen Therapieansätze und  der besseren Aussicht auf Heilung müssen wir mehr Verantwortung für unseren Rücken übernehmen. Nie hat sich der Sinnspruch „Vorbeugung ist die beste Medizin“ so bewahrheitet wie angesichts des Volksleidens Rückenschmerz.

Arthrose (Verschleiß) der kleinen Wirbelgelenke

Den größten Teil der Belastungen in unserer Lebenszeit müssen die Bandscheiben aufnehmen. Je älter wir werden, desto dünner werden die Bandscheiben. Die Rückenmuskulatur schrumpft. Dann müssen die Wirbelgelenke, die die Beweglichkeit unseres Rückens ermöglichen, die vermehrten Belastungen aufnehmen. Die Facettengelenke sind dabei sehr gefordert. Besonders der untere Teil unserer Wirbelsäule, die Lendenwirbelsäule, wird stark belastet. Wenn die Bandscheiben mit zunehmendem Alter schrumpfen, lasten beinahe 70 Prozent unseres Gewichts auf den Facettengelenken. Wie beweglich das Facettengelenk ist, hängt vor allem von seiner Flüssigkeit ab. Je älter wir werden, desto weniger Wasser enthält die Gelenksflüssigkeit. Die glatte Knorpeloberfläche wird allmählich rau und dünn, Belastungen werden nicht mehr genügend abgefedert.

Die Abnutzung führt zu Entzündungen. Um aber das Gelenk zu stabilisieren transportiert der Körper Kalzium zu den entzündeten Stellen. Das Kalzium lagert sich ab und bildet neuen Knochen. Das Gelenk verknöchert bzw. versteift und wird unbeweglich. Der Patient kann dann an einer Arthrose der Facettengelenke leiden.

Bandscheibenvorfall und –vorwölbung

Wenn wir an Rückenschmerzen denken, fallen uns sofort die Bandscheiben ein. Jeder bekommt Angst: Querschnittslähmung, Operation, Rollstuhl geistern in unseren Köpfen. Doch dem ist nicht so – Rund 80 Prozent aller Rückenbeschwerden sind zurückzuführen auf eine schwache Rückenmuskulatur. Die Bandscheibe besteht aus weichem Knorpelgewebe und dient uns als Stoßdämpfer. Der äußere Ring ist faserhaltig und schließt an das Knorpelgewebe der Wirbelkörper an.

Das Innere der Bandscheibe besteht dagegen aus Wasser - zu 90 Prozent bei einem Neugeborenen und immerhin noch bis zu 70 Prozent bei einem alten Menschen.
Da sie elastisch ist, kann sie sich je nach Art der Belastung zusammenziehen oder ausdehnen und nimmt dabei Nährstoffe auf. Das ist der so genannte osmotische Prozess. Regelmäßige und ausreichende Bewegung ist daher für eine gesunde Bandscheibe unerlässlich, vor allem mit zunehmendem Alter. Wenig Bewegung und falsche, vor allem starke Belastung schadet ihr. Der äußere Faserring ermüdet allmählich. Das flüssige Innere beult die Bandscheibe aus, die dann auf einen Nerv drückt und Schmerzen verursachen kann.Wenn wir an Rückenschmerzen denken, fallen uns sofort die Bandscheiben ein. Jeder bekommt Angst: Querschnittslähmung, Operation, Rollstuhl geistern in unseren Köpfen. Doch dem ist nicht so – Rund 80 Prozent aller Rückenbeschwerden sind zurückzuführen auf eine schwache Rückenmuskulatur. Die Bandscheibe besteht aus weichem Knorpelgewebe und dient uns als Stoßdämpfer. Der äußere Ring ist faserhaltig und schließt an das Knorpelgewebe der Wirbelkörper an.

Iliosakralgelenksarthrose

Unsere Wirbelsäule ist auch an anderen Stellen großen Belastungen ausgesetzt. Der Beckenbereich, die Verbindung zwischen Oberkörper und den Beinen, sorgt für die Stabilität unseres Körpers. Diese zentrale Verbindung besteht aus den beiden Beckenschaufeln und dem Kreuzbein, dem unteren Ende der Wirbelsäule.

Die Beckenschaufeln und das Kreuzbein sind verbunden durch das so genannte Kreuzdarmbeingelenk, oder auch Iliosakralgelenk.
Wenn wir etwas Schweres heben, dann lastet das Gewicht auf dem Kreuzbein und drückt die Beckenschaufeln auseinander. Um das zu vermeiden, ist unser Becken mit besonders starken Bändern ausgestattet.

Das Gewicht, welches wir tragen, spannt die Bänder bis zum Äußersten und presst die Gelenkflächen von Beckenschaufeln und Kreuzbein stark gegeneinander. Je älter wir werden, desto mehr Rillen und Fugen entstehen auf den Gelenkflächen. Die Gelenkflächen von Kreuzbein und Becken nutzen sich also mit zunehmendem Alter ab. Durch die Abnutzung verschieben sich die Gelenkflächen immer mehr zueinander. Die Folge sind ein schief sitzendes Becken oder sogar Arthrose: extremer Verschleiß des Gelenks.

Wirbelgleiten

Häufig sind es aber auch angeborene Ungenauigkeiten, die uns Probleme bereiten. Die Wirbelsäule versucht, die kleinen Makel auszugleichen – und sämtliche Elemente unseres Rückgrats leiden darunter. So ist auch das so genannte Wirbelgleiten nicht nur die Folge von natürlichem Verschleiß, sondern kann auch durch einen angeborenen Fehler verursacht werden. Das Wirbelgleiten betrifft vor allem den unteren, hoch belasteten Teil unserer Wirbelsäule: die Lendenwirbel.
Die Wirbel verrutschen leicht (sind instabil), wenn sie nicht von starken Bändern und Muskeln gehalten werden.

Spinalkanalstenose

Eine reine Folge schwerer körperlicher und einseitiger Belastungen ist dagegen die so genannte Spinalkanalstenose, das Zuwachsen des Wirbelkanals, durch den das Rückenmark mit seinen Nervenbahnen verläuft.

Geht ein Mensch über einen längeren Zeitraum einer körperlich anstrengenden, oft einseitigen Arbeit nach, verdicken sich die Knochen, Gelenke und Bänder. Nur so können sie den vermehrten Belastungen standhalten. So auch die Wirbelknochen unserer Wirbelsäule. Das zusätzliche Knochengewebe wächst nach Innen und drückt auf das Rückenmark.

Nicht nur der Rückenmarkkanal, sondern auch alle weiteren Öffnungen zwischen den Wirbeln, durch die Nervenbahnen verlaufen, können von diesen Einlagerungen betroffen sein. Die Nerven, welche durch die verengten Kanäle laufen, werden gereizt.

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