Stoßwellentherapie gegen Schmerzen und Einschränkungen | Grönemeyer Institut für Mikrotherapie

Sportmedizin

Radiale Stoßwellentherapie gegen Schmerzen und Einschränkungen

Chronische Schmerzen verringern die Lebensqualität und rauben die Lebensfreude. Fersenschmerz kann jeden Schritt zur Qual machen, und auch Joggen, Walken oder Golfspielen sind unter Schmerzen kaum noch möglich. Unter dem Krankheitsbild eines Tennisellenbogen müssen die Betroffenen auf viele Sportarten ganz verzichten. Wenn kleinste Armbewegungen Schulterschmerzen verursachen, sind die körperliche Leistungs- und oft auch die Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt.

Viele dieser und anderer Schmerzen im Bewegungsapparat lassen sich auf Erkrankungen der Sehnenansätze oder verhärtete Muskelabschnitte zurückführen. Eine schnelle, schonende und nicht-invasive Behandlungsmethode ist die Extrakorporale Stoßwellentherapie, kurz ESWT.

Das Verfahren hat sich im internationalen Spitzensport bewährt und wird zunehmend auch bei „Nichtsportlern“ erfolgreich eingesetzt. Hier haben wir für Sie wichtige Informationen zur ESWT zusammengestellt. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch persönlich.

So wirkt die ESWT

Extrakorporale Stoßwellen sind Schallwellen mit besonders hoher Energie. Sie werden von einem medizinischen HighTech-Gerät erzeugt und dann an die behandlungsbedürftigen Regionen im Körper übertragen. Dabei entstehen den Patienten keine oder nur geringe lokale Schmerzen, die sich im Verlauf der Behandlung aber rasch wieder zurückbilden. Möglich sind auch leichte Hautrötungen und Weichteilreizungen.

Die Extrakorporalen Stoßwellen werden über die Haut in das Gewebe übertragen. Die Stoßwellen breiten sich radial, das heißt von einem Punkt ausgehend wie der Lichtkegel bei einer Taschenlampe, im Körper aus. In der schmerzenden Region aktivieren sie die körpereigenen Selbstheilungskräfte, fördern die Durchblutung und die regionale Stoffwechselaktivität. Der Heilungsprozess wird durch diese Stoßwellen angeregt beziehungsweise beschleunigt.

ESWT: Einsatzmöglichkeiten

In der Urologie werden mit der ESWT unter anderem Nieren- oder Harnsteine ohne Operation zertrümmert. Das Verfahren kommt zudem in der Orthopädie und Sportmedizin zum Einsatz, um bei Erkrankungen an Muskeln, Sehnen, Gelenken und Knochen Schmerzen zu lindern oder zu beseitigen.

Die ESWT kann unter anderem bei den folgenden Krankheitsbildern eingesetzt werden:

- Schmerzhafte Reizungen der Sehnen und Muskelansätze durch Über- oder Fehlbelastung bzw. Verschleißerscheinungen, beispielsweise

  • Tennis- und Golferellenbogen
  • chronische Schulterschmerzen
  • Fersenschmerz/Fersensporn
  • Patellaspitzen-Syndrom
  • Schienbeinkanten-Syndrom
  • schmerzhafte Sehnenentzündungen am Hüftkamm
  • chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)

- Akute und chronische Schmerzen durch verhärtete Muskelabschnitte,zum Beispiel im Rücken sowie im Schulter- und Nackenbereich

- Allgemeine Schmerztherapie durch gezielte Behandlung von Akupunkturpunkten (Triggerpunkten)

Neben den genannten gibt es viele weitere Krankheitsbilder, bei denen die ESWT sinnvoll sein kann. Gern sprechen wir mit Ihnen persönlich über die Möglichkeiten, Ihre Beschwerden mit der ESWT zu behandeln.

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