MRT-gesteuerte Biopsie der Prostata | Grönemeyer Institut für Mikrotherapie

Diagnostisches Prostata-Zentrum

MRT-gesteuerte Biopsie der Prostata

Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose eines Prostatakarzinoms, insbesondere zur Planung der weiteren Behandlung, ist die feingewebliche (histologische) Sicherung des Befundes erforderlich.

Weniger Stanzproben - geringere Belastung im MRT

Die MRT-gesteuerte Biopsie der Prostata wird z.B. bei Patienten eingesetzt, bei denen mit der herkömmlichen Technik kein Tumornachweis gelingt, aber weiterhin der dringende Verdacht auf ein Prostatakarzinom besteht. Zudem ist die Belastung für den Patienten hierbei vermindert, denn die gezielte Gewebsentnahme kommt mit deutlich weniger Stanzproben aus (im Mittel 3-5) als die ultraschallgesteuerte Nachbiopsie (12 oder mehr).

Komfortable Rückenlage

Anhand der vorher durchzuführenden endorektalen multiparametrischen MRT-Diagnostik können verdächtige Bezirke in der Prostata dargestellt und mittels einer Stanznadel bildgesteuert aufgesucht werden. Unser System mit einer Zielvorrichtung für die Biopsienadel erlaubt einen Eingriff in komfortabler Rückenlage. Nach einer Schleimhautbetäubung wird eine Führungshülse von nur acht Millimetern Durchmesser in den Enddarm eingeführt.

Exakte Bildkontrolle und Dokumentation

Unter Bildkontrolle wird das verdächtige Areal angesteuert, notwendige Korrekturen finden mit Hilfe mehrfacher schneller MRT-Messungen statt. Erst bei korrekter Position der Führungshülse wird die Biopsienadel eingeführt und die zumeist schmerzlose Stanze ausgelöst. Auch die Lage der Biopsienadel in dem verdächtigen Gebiet wird nochmals kontrolliert und dokumentiert.

Das Ergebnis der Biopsie liegt anschließend innerhalb weniger Tage vor.

Radiologisch-urologische Kooperation

Unsere Patienten profitieren von einer engen interdisziplinären Zuammenarbeit mit den urologischen Fachkollegen. Informationen zum urologischen Angebot unserer Kooperationspartner finden Sie hier.


 

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