CT: Komplexe Strukturen in 3D | Grönemeyer Institut für Mikrotherapie

Radiologie

Komplexe Strukturen in 3D

Die Computertomographie (CT) ist eine bildgebende Technik, die mit Röntgenstrahlen arbeitet. Die modernen Geräte, wie wir sie ausschließlich einsetzen, arbeiten mit sehr niedrigen Dosen und halten damit die Strahlenbelastung extrem gering. An sechs Computertomographen, darunter vier Mehrzeilencomputertomographen, führen wir bildgesteuerte Behandlungen und Untersuchungen durch.

Diese Diagnostik ist besonders geeignet für Schmerzpatienten, die nicht lange ruhig liegen können, denn sie ist sehr schnell durchführbar. In Fällen einer Gegenanzeige zur Kernspintomographie (MRT) – etwa aufgrund eines Herzschrittmachers – stellt das CT eine sehr gute Alternative dar.

Für die Bildgebung liegt der Vorteil in der hervorragenden Darstellbarkeit von knöchernen Strukturen und luftgefüllten Räumen, beispielsweise der Lunge. Die Mehrzeilentechnik macht computergestützte dreidimensionale Rekonstruktionen möglich. Damit kann man komplizierte anatomische Strukturen, etwa bei Gefäßveränderungen, besonders gut beurteilen. Gegenüber dem herkömmlichen Röntgen ist die Darstellung der Weichteile deutlich besser.

Untersuchungsspektrum CT

  • Wirbelsäule (HWS,BWS,LWS)
  • Hirnschädel
  • Knöcherne Strukturen der Gelenke
  • Halsweichteile
  • Brusthöhle (Thorax/Lunge)
  • Bauchhöhle (Abdomen)
  • Gefäßdarstellung


Spezialverfahren CT

  • Kalkbestimmung der Herzkranzgefäße
  • Darstellung der Herzkranzgefäße (CT-Koronarangiographie am Volumen-CT in Kooperation mit dem Diagnostik Zentrum Ruhr)
  • Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)



 

Häufige Fragen zur Diagnostischen Radiologie

Ich habe eine künstliche Hüfte: Darf ich in das MRT-Gerät?

Ja, die meisten modernen metallischen Implantate sind in der Regel MRT-verträglich, das gilt auch für andere Gelenkprothesen. Ausnahmen bilden elektronische Implantate (z.B. Herzschrittmacher, Schmerzpumpen). Wir beraten im Einzelfall, was möglich ist und welche Alternativen wir Ihnen anbieten können.

Ich habe große Beklemmungsgefühle in engen Räumen: Ist die Kernspintomographie (MRT) für mich eine geeignete Untersuchung?

Ihre Sorge ist zwar zunächst berechtigt: Die Klaustrophobie (häufig nicht ganz korrekt als Platzangst bezeichnet) macht es in konventionellen Kernspintomographen den Patienten schon einmal schwer, ruhig liegen zu bleiben. Aber wir verfügen über ein spezielles, hochmodernes Gerät mit halboffener Bauweise. Dieses zeichnet sich durch eine besonders große Öffnung bei gleichzeitig kurzer Röhre aus. In aller Regel ist hier eine entspannte Untersuchung möglich. Ggf. kann eine medikamentöse Beruhigung ebenfalls helfen. Wir können Sie ständig durch das große Fenster von der Bedienkonsole aus sehen; Sie haben einen Ball in der Hand, den Sie einfach drücken, wenn wir zu Ihnen hereinkommen sollen.

Ich bin schwanger: Ist die Kernspintomographie (MRT) schädlich?

Statt mit Röntgenstrahlen arbeitet die Kernspintomographie mit Magnetfeldern und Radiowellen. Eine schädigende Wirkung ist nicht bekannt. Aus Sicherheitsgründen wird eine Untersuchung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft jedoch nur bei entsprechender Dringlichkeit durchgeführt.

Muss ich mich auf die MRT-Untersuchung besonders vorbereiten?

Sie können in aller Regel ganz normal essen und trinken. Nur bei wenigen Untersuchungen machen wir Sie schon bei der Terminvergabe auf spezielle Vorbereitungen aufmerksam. Dies gilt beispielsweise für MRT-Untersuchungen des Herzens und des Darms. Hierzu erhalten Sie von uns dann detaillierte Informationen.

Wie läuft die Untersuchung in der Kernspintomographie (MRT) für mich ab?

Die Untersuchung dauert zwischen 20-30 min, komplexe Untersuchungen gelegentlich etwas länger. Wir begleiten Sie vom Wartebereich zum Gerät. Unsere erfahrenen Mitarbeiter können Ihnen noch offene Fragen beantworten und sagen Ihnen, was sie in einer Kabine neben allen metallischen Gegenständen (Uhr, Schmuck, Geldbörse, Handy etc.) noch ablegen müssen.

Dann betreten Sie den eigentlichen Untersuchungsraum und werden vom Mitarbeiter gemäß der Untersuchung gelagert. Die für uns wichtigen Empfangsspulen befinden sich zum Teil im Untersuchungstisch, zum Teil werden sie auf die zu untersuchende Körperregion gelegt und befestigt. Sie sind leicht und engen nicht ein. Ganz wichtig ist, dass Sie während der Untersuchung möglichst ruhig liegen. Daher legen wir sehr viel Wert auf eine bequeme Lagerung. Sprechen Sie uns bitte an, wenn wir noch etwas verbessern können.

 

Warum ist es so laut in der Kernspintomographie (MRT)?

Diese Klopfgeräusche entstehen durch mechanische Schwingungen während der Schaltung der sogenannten Gradienten. Deswegen bekommen Sie von uns einen Gehörschutz.

Was sind Röntgenstrahlen?

Röntgenstrahlen gehören zu den elektromagnetischen Wellen wie auch das sichtbare Licht, der Unterschied liegt im Energiegehalt. Bei höherem Energiegehalt haben Röntgenstrahlen damit die Eigenschaft, Elektronen aus ihrer Bindung zu lösen. Daher werden sie auch als ionisierende Strahlung bezeichnet.

Die unterschiedliche Abschwächung von Röntgenstrahlen im Körper führt  dazu, dass wir sie für die Bildgebung nutzbar machen können.

 

Sind Röntgenstrahlen gefährlich?

Ionisierende Strahlung kommt auch in der Natur vor, so sind wir letztendlich ständig einer geringen Strahlung ausgesetzt, ohne dass wir alle davon krank werden.

Prinzipiell können Röntgenstrahlen Veränderungen am Erbgut der Zellen hervorrufen. Der Körper hat durchaus eigene Reparaturmechanismen. Unter Umständen könnte es dennoch zu vererbbaren Erkrankungen oder zu Tumorerkrankungen führen, dieses Risiko ist umso geringer, je besser Strahlenschutz betrieben wird.

Jede Maßnahme, die Strahlendosis auf ein Minimum zu begrenzen, ist daher sinnvoll. Gleichzeitig sollte das geringe Risiko einer Untersuchung in Röntgen oder CT dem Nutzen einer sicheren Diagnose entgegengesetzt werden.

Wir verwenden z.B. im Bereich der CT-gesteuerten Therapien ausschließlich Niedrigdosis-Protokolle.

 

Was ist ein Röntgenpass?

Im Röntgenpass können alle bei Ihnen durchgeführten Röntgenuntersuchungen mit Datum, Art der Untersuchung und Körperregion eingetragen werden. So haben Sie jederzeit eine Übersicht, wann welche Untersuchung durchgeführt wurde. Voraufnahmen können dann ggf. mit herangezogen werden, man vermeidet unnötige Doppeluntersuchungen. Einen Röntgenpass bieten wir Ihnen jederzeit kostenlos und auf freiwilliger Basis an.

Bespricht sofort anschließend ein Arzt/eine Ärztin mit mir den Befund?

Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und erläutern Ihnen den Befund am Monitor. Für Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin nehmen Sie in der Regel unmittelbar einen kleinen schriftlichen Bericht mit. Manche Fälle erfordern einen größerem Aufwand (komplexer Befund, Vergleich mit Voraufnahmen, zusätzliche computergestützte Auswertung), der etwas Zeit in Anspruch nimmt; den detaillierten Befund leiten wir direkt an Ihren Arzt/Ihre Ärztin weiter. Eine CD mit den Bilddaten können Sie in jedem Fall bereits nach der Untersuchung mitnehmen.

Wo finde ich weiterführende Informationen?

Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Haupt-Ansprechpartner/in ist immer Ihr behandelnder Arzt / Ihre behandelnde Ärztin. Er/Sie entscheidet gemeinsam mit Ihnen über die erforderliche Diagnostik und leitet ggf. anschließend die erforderlichen therapeutischen Schritte ein. Gerne kann er/sie sich auch direkt mit uns in Verbindung setzen, um weiteres Material und Informationen anzufordern.

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