Schmerzzentrum 360° - gemeinsam gegen den Schmerz | Grönemeyer Institut für Mikrotherapie

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Schmerzzentrum 360° - gemeinsam gegen den Schmerz

 

 

 

 

Neue Abteilung in der Ratinger Fachklinik 360°
Schmerzzentrum 360° - gemeinsam gegen den Schmerz

Ratingen, 13. September 2017. Als neue Abteilung bereichert das Schmerzzentrum 360° ab sofort das medizinische Angebot der Ratinger Fachklinik 360° an der Rosenstraße. Im Mittelpunkt steht die Abklärung und Behandlung akuter und chronischer Schmerzen. Das Ziel der Mediziner und Therapeuten ist, den Patienten von seinen Schmerzen zu befreien und ihm möglichst viel seiner Lebensqualität zurückzugeben.

Prof. Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer der Fachklinik 360°, freut sich: „Nach der Eröffnung der Wahlleistungsstation ist dies der nächste konsequente Schritt, unserem hohen Anspruch im Zeichen der Patienten-Gesundheit gerecht zu werden.“ Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, dessen Philosophie und spezielle Mikrotherapie wichtiger Bestandteil des Schmerzzentrums ist, unterstützt das neue Angebot von Herzen und mit Kräften: „Ich kann mir keinen besseren Vertreter der Grönemeyer Medizin in Ratingen vorstellen als Klaus-Peter Renckhoff.“

Chefarzt Klaus-Peter Renckhoff leitet ab sofort die neue Abteilung für spezielle und interdisziplinäre Schmerztherapie.
Der Mikrotherapeut bietet stationäre und tagesstationäre therapeutische Hilfe gegen den Schmerz, im Mittelpunkt stehen die umfassende Diagnostik unklarer Schmerzbilder und die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen. Ein Schwerpunkt der Arbeit wird der Kampf gegen Rückenleiden sein.

Das Schmerzzentrum 360° arbeitet multimodal, das heißt: Hier rücken Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam dem Schmerz zu Leibe. Dies sind im Einzelnen: Orthopäden, Chirurgen, Anästhesisten, Mikrotherapeuten, Radiologen, Psychologen und  Physiotherapeuten. Sie stehen jederzeit im engen Austausch und sorgen somit für ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Im Bereich der speziellen Schmerztherapie kann das Team auf die Expertise von Dr. med. Cornelia von Laue-Jandt bauen. Das Spezialgebiet der Fachärztin für Anästhesie, Intensivmedizin und spezielle Schmerztherapie ist die multimodale Schmerztherapie. Der bundesweit renommierte Wirbelsäulenchirurg Dr. Erdogan Altunok gehört ebenfalls zum Team. Er ist Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie. Die Schwerpunkte des Chefarztes für Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie liegen u.a. im Bereich der (operativen) konservativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Zudem ist er spezialisiert auf die konservative und operative Behandlung im Kampf gegen chronische Schmerzen.

Chefarzt Klaus-Peter Renckhoff hat lange Jahre im Bochumer Grönemeyer Institut als Mikro- und Schmerztherapeut gearbeitet. Die Grönemeyer Medizin nach Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer stellt die Mikrotherapie in den Mittelpunkt.
Sie verbindet einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfasst, mit dem Prinzip „von leicht nach schwer“. Dabei wird aus dem breiten Spektrum zwischen Hightech und Naturheilkunde geschöpft. Gleichzeitig finden möglichst schonende diagnostische und therapeutische Verfahren, wie durch Computertomographie begleitete punktgenaue Injektionen, Anwendung.

Ein wesentlicher Fokus von Klaus-Peter Renckhoff liegt im Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule: Hier kommen u.a. die epidurale oder laterale periradikuläre Therapie (PRT) zum Einsatz. Zudem aber auch Verfahren der Denervation (Verödung), Fassetteninfiltration (FAB) oder die Lösung von Blockaden des Iliosakralgelenks (ISG).
 

Schmerzzentrum 360°                                                                                                                                                                                                                                                     
Rosenstraße 2
Sekretariat: Brigitte Harder
Telefon: 02102 206 - 5118
Telefax: 02102 206 – 5117

Medienkontakt
Peter Ring
Pressestelle Fachklinik 360°
Telefon: 02171 7272-262
www.fachklinik360grad.de
E-Mail: Peter.Ring@med360Grad.de

Zur Fachklinik 360°
Gesundheit für den Bewegungsapparat aus einer Hand. Das ist das erklärte Behandlungsziel
in der interdisziplinären Fachklinik für Gelenk-, Wirbelsäulen- und Knochenerkrankungen. Die Fachklinik 360°, eine der führenden Fachkliniken für Orthopädie und Rheumatologie in NRW, setzt auf schonende Operationstechniken und individuell abgestimmte Behandlungsmethoden, um ihren Patienten wieder zu mehr schmerzfreier Beweglichkeit zu verhelfen. Die Fachklinik ist spezialisiert auf degenerative und rheumatologische Gelenkerkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Wir bieten jedem Patienten, ob gesetzlich oder privat versichert, die bestmögliche, individuell auf ihn zugeschnittene und umfassende Betreuung, die weit über den Klinikaufenthalt hinausgeht. Dabei stellen wir uns und unsere Prozesse mit einem konsequenten Qualitätsmanagement regelmäßig auf den Prüfstand und entwickeln uns weiter. In fachlicher Hinsicht entsteht hohe Qualität nicht nur aus dem Einsatz modernster OP-Techniken, sondern vor allem aus einem gelungenen Austausch. Wir kooperieren eng mit den niedergelassenen Kollegen, um eine optimale Therapie der Patienten und die Umsetzung der gemeinsamen Ziele zu erreichen. Kooperation erfolgt intern und extern in den Bereichen Orthopädie / Traumatologie, Anästhesie- und Intensivmedizin, Radiologie und Nuklearmedizin, Schmerztherapie und Rehabilitation, Orthopädietechnik und Physiotherapie 360°.
 

Chronische Rückenschmerzen – mögliche Folgen und Gegenmaßnahmen
Schmerzen im Allgemeinen und über Monate anhaltende Rückenschmerzen im Besonderen können alle Lebensbereiche erheblich beeinflussen. Häufige ebenfalls schmerzhafte Folgen sind unter anderem Angst vor schmerzauslösender Bewegung, Traurigkeit, Aggression, sozialer Rückzug bei Hobbys, Freunden und in der Partnerschaft oder Arbeitsplatzverlust.

Betroffene können diesen Kreislauf durchbrechen. Durch einen psychologischen Behandlungsansatz lernen sie, dass Schmerz keine statische, unveränderliche Tatsache ist. Dass es möglich ist, aktiv auf die Schmerzwahrnehmung und Schmerzbewertung Einfluss zu nehmen. Denn die körperlichen Folgen chronischer Schmerzen wie Schonung, Muskelabbau, zusätzliche Muskelverspannung aufgrund von Trainingsmangel einerseits und innerer Anspannung andererseits lassen sich gezielt mit verschiedenen physiotherapeutischen Maßnahmen behandeln.

Ziel eines multimodalen Behandlungsansatzes ist es, für jeden Schmerzerkrankten aktive Bewältigungswege zu entwickeln, um mehr Aktivität und Aktionsmöglichkeiten und damit mehr Lebensqualität trotz vorhandener Schmerzen zu erreichen. Auch wenn sich der oft geäußerte Wunsch nach Schmerzfreiheit nicht immer erreichen lässt, so kann doch das Leiden am Schmerz erheblich reduziert werden, und die aktive Lebensgestaltung gewinnt neue Freiheitsgrade.

Eine intensive stationäre Behandlung im Konzept der speziellen und interdisziplinären Schmerztherapie dauert 10 bis 14 Tage. Sie startet am Aufnahmetag. Mit der Therapie wird bereits am selben Tag begonnen.

 

Fakten aus Therapie und Praxis
In Abhängigkeit von der Ursache der Beschwerden kommen folgende Anwendungen - in unterschiedlichem Umfang - zum Einsatz:

  • Tägliche Visite eines interdisziplinären Teams
  • Tägliche physiotherapeutische Behandlung (manuelle Therapie, stabilisierende Wirbelsäulengymnastik, Mobilisation, gerätegestützte Krankengymnastik, Wassergymnastik, Walking) in Zusammenarbeit mit ansässiger Abteilung für Physiotherapie 360°
  • CT- oder MRT-gesteuerte Interventionen an der Wirbelsäule - dazu gehören Periradikuläre Therapien, Facetten- und Iliosakralgelenksblockaden und -verödungen (u.a. Radiofrequenzablation), Diskographie und Dekompression von Bandscheiben, Kypho- und Vertebroplastie von Wirbelkörpern
  • Reizstromverfahren (TENS, Muskelstimulation)
  • Ggf. neurochirurgische Vorstellung/Untersuchung
  • Differenzierte medikamentöse Schmerztherapie, Überprüfung laufender Medikamenteneinnahmekonzepte, medikamentöse Um- und Neueinstellung, ggf. Medikamentenentzug in Abstimmung mit einem Arzt aus der Abteilung für Spezielle Schmerztherapie 
  • Psychologische Betreuung mit Gruppentherapien, Entspannungsübungen und Vorträgen zum Thema Schmerz (Schmerzedukation); der psychologische Ansatz zur Behandlung von chronischen Schmerzstörungen und wichtiger Begleiterkrankungen
  • Wöchentlicher Schmerzkonferenz-Austausch über das aktuelle Krankheitsbild der einzelnen Patienten, um weitere Vorgehensweise zu planen

Ursachen von Rückenschmerzen - Drei Fragen an Klaus-Peter Renckhoff

Jeder zweite Patient, der eine orthopädische Praxis oder eine zentrale Notaufnahme aufsucht, tut dies aufgrund akuter oder chronischer Wirbelsäulenbeschwerden – was bedeutet das in der Praxis?

Auf Ruhrpott-Deutsch - „Rücken“ ist allgegenwärtig und nimmt zu. Wir sehen, wie verbreitet dieses Leiden in der Bevölkerung ist und welch‘ großer Bedarf an therapeutischer Intervention schon jetzt besteht. Wenn nicht gerade eine schwere neurologische Störung wie eine Blasen- und Darmfunktionsstörung oder ein beginnendes bzw. bestehendes Querschnittssyndrom vorliegen, werden Rückenschmerzen zunächst konservativ, also nicht-operativ, behandelt. In der Regel kann eine solche Therapie ambulant durch einen Orthopäden, Schmerztherapeuten, Chirurgen, Neurochirurgen oder Radiologen in der Praxis erfolgen. Reicht diese Behandlung nicht aus, greift die konservative, stationäre Multimodale Therapie des Schmerzzentrums 360° in Ratingen.

Woher können akute, tiefsitzende Rückenschmerzen kommen?

Sie sind häufig auf ein Verheben oder eine ruckartige Bewegung zurückzuführen. Oftmals treten sie aber auch auf, ohne dass wir uns an ein passendes „Ereignis“ erinnern können. Ursache sind nicht selten auch Verrenkungen, Blockaden oder Reizungen der kleinen Wirbelgelenke. Daneben kann es sich aber auch um einen Bandscheibenvorfall (Prolaps) oder eine Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) handeln. Das besonders dann, wenn der Schmerz in die Umgebung - zumeist in die Beine - ausstrahlt. Entscheidend für die Art der Weiterbehandlung von Rückenschmerzen sind eventuell begleitend auftretende neurologische Ausfallerscheinungen. Dies können etwa Taubheits- oder Kribbel-Missempfindungen oder auch Schwächegefühle in den Beinen sein. Der Auslöser ist meist ein Bandscheibenvorfall, welcher sich operativ oder konservativ behandeln lässt. Bei Blasen- oder Darmfunktionsstörungen ist allerdings eine sofortige operative Intervention erforderlich.

Wie können chronische Wirbelsäulenbeschwerden entstehen?

Sie entstehen in der Regel aufgrund degenerativer Veränderungen. Diese können allerdings auch akute Schmerzepisoden auslösen. Weitere Ursachen können sein: Wirbelgleiten (Spondylolisthesis), Wirbelkörpereinbrüche bei Osteoporose, Wirbelkörpermetastasen oder eine Spinalkanalstenose bzw. Tumoren im Rückenmarkskanal.

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