Endorektalspule - was ist das? Brauche ich das? | Grönemeyer Institut für Mikrotherapie

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Endorektalspule - was ist das? Brauche ich das?

Eine Spule in der Kernspintomographie ist die Empfangseinheit für das Signal, gewöhnlich ist sie im Tisch montiert oder wird auf den Patienten aufgelegt. Je näher sie an der interessierenden Region liegt, desto besser ist das Signal. Das ist kein subjektiver Eindruck sondern ein physikalisches Phänomen.

Vielfach wird die Prostata MRT auch ohne eine Endorektalspule durchgeführt, um den Untersuchungsgang für Arzt und Patienten zu vereinfachen. Das ist natürlich möglich, unser Bildbeispiel des gleichen Patienten (mit und ohne Endorektalspule untersucht) zeigt aber, dass es Qualitätseinbußen gibt.

Auch wir können diese Untersuchung mit oder ohne eine Endorektalspule durchführen. Bei der Abklärung einer Tumorerkrankung halten wir gleichzeitig bestmögliche Qualität für empfehlenswert. Auch die Spektroskopie (ein hoch anspruchsvolles zusätzliches Untersuchungsverfahren in der MRT) lässt sich sinnvollerweise nur mit der Endorektalspule durchführen.

Viele Patienten kennen bereits die Ultraschalluntersuchung des Urologen vom Darm aus, das ist ein vergleichbarer Vorgang. Fast immer hören wir nach der Untersuchung: „Das war doch gar nichts, das hatte ich mir anders vorgestellt.“

Wir nehmen uns gerne die Zeit für Sie. Vor der Untersuchung haben Sie die Möglichkeit, mit uns zu sprechen, ob Sie die Untersuchung mit oder ohne Endorektalspule wünschen.

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